Kernkraftwerke

Funktionsweise der Kernkraftwerke

Der Wasserdampf entsteht im Dampferzeuger. Dieser Dampf treibt die Dampfturbinen an. Die Kernkraftwerke kann man im Prinzip nur durch den Kernbrennstoff, die Moderatoren und die Kühlkreisläufe unterscheiden.

Das Basiselement eines jener Kernkraftwerke ist der Kernreaktor. Davon sind meist mehrere im Kernkraftwerk enthalten. In einem Reaktor sind jeweils Dampferzeuger, Turbinen und Generatoren zu finden. Das sind dann die bereits erwähnten Reaktorblöcke.

Der Leichtwasserreaktor benutzt „leichtes“ Wasser als Reaktorkühlmittel und Moderator. Angereichertes Uran wird als Brennstoff verwendet. Leichtwasser- Kernkraftwerke gibt es als Druckwasserreaktor und Siedewasserreaktor. Die erste Variante beinhaltet einen geschlossenen Primärkreislauf für das Kühlmittel. Ein sekundärer produziert den Wasserdampf. Dieser Mechanismus treibt die Turbinen direkt an.

Der RBMK kommt aus der Sowjet Union und benutzt brennbares Graphit als Moderator. Das Kühlmittel ist hier das Wasser. Das schließt die Verwendung von natürlichem Uran aus. Eben so ein Modell stand 1986 in Tschernobyl und verursachte die Katastrophe. Seit dem sind sie nicht mehr zugelassen. Benutzt werden sie trotzdem, allerdings mit gewissen Verbesserungen.

Die Erzeugung von spaltbarem Plutonium, aus natürlichem Uran, ist die Aufgabe des Brutreaktors. Das Wasser wird hier durch Natrium ersetzt. Das liegt daran das für diesen Kernkraftwerktyp schnelle Neutronen gebraucht werden.

Und es gibt noch den Hochtemperaturreaktor. Der findet seine Wurzeln in Deutschland. In tennisballgroße Graphitkugeln ist der Brennstoff eingeschlossen. Und dieses Material dient auch als Moderator. Helium wird zur Kühlung verwendet.